Ich war schon als dreijährige Feministin ohne zu wissen was das heißt. Denn schon als Kind konnte ich nicht verstehen, wieso Jungs Dinge tun dürfen, die mir als Mädchen nicht erlaubt wurden.


Gleiche Rechte, Gleiche Behandlung und den Schutz von Frauen vor Gewalt.

Hierfür habe ich mich seit jeher eingesetzt.

2011 durfte ich als Delegierte bei der ersten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen zum hundertjährigen Jubiläum des Weltfrauentages in Venezuela aktiv teilnehmen und mich mit tausenden Frauen weltweit für die Rechte der Frauen stark machen.

Auf der ganzen Welt gibt es Benachteiligung von Frauen und Mädchen in verschiedenster Form.
Und auch hier bei uns sind wir noch weit von einer vollkommenen Gleichberechtigung von Mann und Frau entfernt.

Frauen verdienen immer noch bis zu 23% weniger Gehalt.

Frauen sind in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert.

Frauen sind in Universitäten seltener Dozentinnen oder Professorinnen.

Frauen müssen sich immer noch die Frage gefallen lassen wie sie Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen.

Wir sind die Hälfte der Bevölkerung und wir wollen nicht weniger als die Hälfte der Macht.

In einer globalisierten Welt ist es aber auch unsere Pflicht als Deutsche, die Frauenrechte, die auch Menschenrechte sind, weltweit zu schützen.

Sogenannte Beschneidungen, welche letztendlich nichts anderes als Verstümmelungen sind, finden noch immer an jungen Mädchen statt. Weltweit und auch bei uns.

Sexualisierte Gewalt an Frauen ist eine strategische Kriegswaffe in Kriegen.

Vergewaltigung von Frauen in der Ehe ist keine Seltenheit und selbst in Deutschland erst Ende des 20ten Jahrhunderts vom Bundestag auch als solches gesetzlich benannt.

Nein heißt Nein.

Wie ihr seht, ist noch viel zu tun!

Vaniessa Rashid